Was gilt beim Texten fürs Web?

Internet-Texte müssen für Suchmaschine und Mensch gleichermaßen gut lesbar sein. Das ist die Besonderheit. Ihre Kunden müssen Ihre Veröffentlichung zunächst im Internet finden, erst dann können Sie den Text lesen. Gewinnen Sie mit ihrem Text das Interesse potenzieller Kunden und aktivieren Sie deren Handeln. Wir haben uns intensiv mit dem Texten fürs Web befasst und in verschiedenen Organisationen die Online-Redakteure geschult. Hier das Wichtigste daraus:

Google für den Weg zum Leser

Machen Sie Suchmaschinen wie Google zu Ihrem Partner, um gefunden zu werden. Wechseln Sie die Perspektive und überlegen Sie: Was braucht der Kunde? Welche Worte verwendet ein Kunde, der den richtigen Fachbegriff nicht kennt? Für die Suchmaschinenoptimierung zählt die Sprache des Kunden. Denken Sie bei Ihren Texten in ganzen Wortgruppen. Schreiben Sie nicht nur Fahrrad, sondern zum Beispiel Fahrrad-Reparatur. Was ist besser: Fahrrad-Reparatur oder Fahrradwerkstatt? Fragen Sie Ihre Kunden. Nutzen Sie bei Internet-Texten Ihre Keywords auch in der Überschrift und den Zwischenüberschriften.

Finden Sie über spezielle Tools heraus, welchen Begriff potenzielle Kunden im Internet suchen und wie oft. Verwenden Sie beim Texten fürs Web häufig gesuchte Begriffe und Wortgruppen. Schauen Sie sich Ihre Wettbewerber mit der besten Trefferquote an. Mit welchen Begriffen können Sie Ihre Internet-Texte am Besten in der Trefferliste platzieren? Wo können Sie Nischen besetzen?

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess. Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig neue Inhalte hinzufügen.

Lesegewohnheiten im Internet

Wie schon gesagt, mit der Suchmaschinenoptimierung ist es nicht getan. Sie wollen Klicks erzielen und die Lesenden mit guten Internet-Texten für sich gewinnen. Beachten Sie die Besonderheiten bei Internet-Texten:

80 Prozent der Menschen lesen selektiv. Sie scannen die Webseite mit den Augen innerhalb von Sekunden. Vergleichen Sie Ihr eigenes Verhalten beim Lesen einer Zeitschrift mit Ihrem Leseverhalten bei einem Online-Text. Wann und wo lesen Sie? Ablenkungsgefahr und Absprungraten bei Internet-Texten sind enorm.

Machen Sie es Ihren Lesern leicht und ermöglichen Sie das Diagonal-Lesen durch Zwischenüberschriften mit Leseanreizen. Die Lesenden bleiben an den Zwischenüberschriften hängen und steigen in den folgenden Absatz wieder ein. Gut gewählte Zwischenüberschriften sollen allein schon ausreichen, um die Kernaussagen Ihrer Internet-Texte zu erfassen. Die Nachricht lässt sich nun in zwei Geschwindigkeiten lesen.

Aufbau eines Artikels im Internet

Die Überschriften von Texten im Internet dürfen nicht länger als 60 Zeichen sein, wenn sie bei Google vollständig angezeigt werden sollen. Die Überschrift ist sachbezogen und auf Schlüsselwörter optimiert. Gleiches gilt für den ersten Satz des Textes, der ebenfalls in der Voranzeige erscheint.

Der Internet-Text muss nachrichtlich strukturiert sein. Die wichtigste Aussage gehört in den ersten Satz. Diese Regel stammt aus einer Zeit, als Übertragungsleistung (per Fernschreiber) noch knapp und teuer war. Heute ist die Zeit des Lesenden knapp und teuer. Ist das Wichtigste gesagt, dann können Sie die Details darstellen. Jeder neue Gedanke kommt im Web-Text in einen neuen Absatz.

Ein längerer Sachtext darf einen Vorspann haben. Maximal drei kurze Sätze reichen. Nutzen Sie die drei Sätze, um den Inhalt zusammenzufassen, den Nutzwert für den Leser deutlich zu machen und Lust aufs Lesen zu wecken.

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